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Die Familienbildungsstätte wurde 1955 als "Katholische Mütterschule e.
V." im alten Michaelshaus in der Hagenstraße etabliert. Die Arbeit
beschränkte sich, der Zeit entsprechend, hauptsächlich auf praktische
Kurse aus den Bereichen: Säuglingspflege, Nähen, Kochen, Gymnastik und
Körperpflege. Ihre Klientel waren "junge Mädchen; werdende Mütter,
Mütter und Frauen."
Im Jahr 1963 wurde auf dem Grundstück der alten Vikarie der
Urbanusgemeinde an der Westerholter Straße, die "Bildungsstätte für die
Familie" mit einem auf die Zukunft ausgerichteten Raumangebot gebaut.
Der Träger des Hauses wurde und ist der Gemeindeverband der Katholischen
Kirchengemeinden in der Stadt Gelsenkirchen.
Seit dem 1. Juli 1969 trägt das Haus an der Westerholter Straße den
Namen
"Helene-Weber-Haus."
Durch das "1. Weiterbildungsgesetz des Landes Nordrhein-Westfalen" im
Jahr 1975 wurde die Bildungsstätte als Einrichtung der Weiterbildung
anerkannt und gefördert.
In den über vierzig Jahren seines Bestehens entwickelte sich das
Helene-Weber-Haus von der "Mütterschule" der fünfziger Jahre, die nur
Frauen als Zielgruppe erreichen wollte, zu der "Familienbildungsstätte",
deren Besucher sowohl Frauen als auch Männer, alt und jung sind. Das
Haus richtet sich mit seinem Bildungsangebot an die gesamte Familie,
besser, an alle Bürgerinnen und Bürger Gelsenkirchen-Buers und Umgebung.
Das Helene-Weber-Haus ist eine der ältesten und größten
Bildungseinrichtungen Gelsenkirchens. Es ist offen für jeden, gleich
welcher Religion, Herkunft oder Nationalität. Wöchentlich besuchen etwa
zweitausend KursteilnehmerInnen die Kurse, Seminare und Vorträge, die im
Haus angeboten werden. Durch dezentrale Arbeit in allen buerschen
Stadtteilen werden zusätzlich für etwa eintausendfünfhundert
Interessierte Kurse im praktischen Bereich angeboten und durchgeführt.
Das wichtigste Ziel der Einrichtung ist es, den TeilnehmerInnen
Möglichkeiten zu bieten in stressfreier Atmosphäre, ohne Leistungsdruck
und in Kommunikation mit KursusleiterInnen und KursusteilnehmerInnen
neue - andere - Formen zur Freizeitgestaltung zu entdecken und dadurch
neue Lebensqualität zu erfahren. Im Helene-Weber-Haus gibt es in keinem
Fachbereich die Möglichkeit, Zertifikate zu erlangen.
Etwa einhundertfünfzig ständige neben- und hauptberufliche
MitarbeiterInnen vermitteln ein breitgefächertes Bildungsangebot.
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